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Enforce Tac: Schuberths ballistischer Helm M110

Der Magdeburger Kopfschutzspezialist SCHUBERTH GmbH zeigt auf der Enforce Tac 2024 sein umfangreiches Zubehör für den ballistischen Gefechtshelm M100. Neu sind das ballistische Mandible (ballistischer Kieferschutz) mitsamt angepasstem Splitterschutzviser und einem neuen Helmüberzug.

Enforce Tac: Schuberths ballistischer Helm M110 mit neuem Zubehör.
Enforce Tac: Schuberths ballistischer Helm M110 mit neuem Zubehör
Foto: Andre Forkert

Milad Youkhanna, Bereichsleiter Military & Law Enforcement erläutert dazu: „Wir haben bei den Arbeiten an unserem neuen Überzug die aktuellen Herausforderungen und die überdurchschnittliche Funktionalität des Trägerhelmes M100 fest im Blick gehabt. Dazu haben wir die bereits sehr erfolgreichen SCHUBERTH Extended Connection Devices (ECD) weiterentwickelt. Die neuen Stitchable Extended Connection Devices erlauben eine bisher unerreichte Passform bei gleichzeitig sehr einfacher Handhabung. Der Überzug liegt direkt und vollkommen faltenfrei auf der Helmschale auf. Gleichzeitig ist die Funktion der Kabelführung und der Fixiermöglichkeit von Bungees uneingeschränkt gewährleistet, wie es unsere Nutzer bereits bei den ausgelieferten ECDs schätzen.“

Das ebenfalls neue Mandible erweitert die ballistische Abdeckung des M100 mit einem überdurchschnittlich hohen Schutzbereich. Dabei muss der Nutzer in Punkto ballistischen Schutz keine Kompromisse eingehen, da das Mandible mit einer kombinierten Halteleistung nach NIJ IIIA und VPAM 2, respektive einem V50 Wert nach STANAG 2920 von über 700 m/s die gleiche Performance bietet wie die Helmschale.

Abgerundet wird das neue Zubehör durch das neue ballistische Visierkonzept, welches sich nahtlos zwischen Helmschale und Mandible fügt und neben einem hohen Splitterwert die Augen des Nutzers vor Steinschlag und Partikeln schützt. Da das Visier an der NVG-Shroud (Night Vision Google Helmrahmenhalterung) befestigt wird, wurde eine zusätzliche Montagemöglichkeit entwickelt. Somit kann der Nutzer erstmalig bei einer zentralen Visierbefestigung auch gleichzeitig die helmmontierte Nachtsehtechnik verwenden. Zudem liegt das Visier im geöffneten Zustand eng an der Helmschale an, wodurch das Risiko eines Anstoßens in engen Räumen oder Fahrzeugen drastisch reduziert wird.

 Ballistisches Kopfschutzsystem M100

Der SCHUBERTH M100 ist ein moderner Gefechtshelm mit hohem Tragekomfort und einem hohen ballistischen Schutz. Durch sein Schienensystem mit offener Architektur und seiner verstellbaren Innenausstattung bietet er hervorragende Performance in allen Bedrohungslagen, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Gleichteilen über alle Größen hinweg und eine optimierte Instandsetzbarkeit garantieren niedrige Lebenszykluskosten und ein hohes Maß an Nachhaltigkeit.

Die moderne Helmschalentechnologie bietet eine ausgewogene Mischung aus hochwertigem Schutz und einer Materialzusammensetzung, die nicht nur dauerhaft haltbar und widerstandsfähig ist, sondern die vollständige Instandsetzung des Helmes ermöglicht. Der M100 vereint ballistischen Schutz nach NIJ IIIA sowie VPAM 2 (5 cm Randbeschuss) mit der anspruchsvollen Stoßdämpfung nach Kletterhelm-Norm EN 12492, der Wildwasserhelm-Norm EN 1385, sowie der Arbeitsschutz-Norm EN 397.

Er ist verfügbar als High-, Mid oder Fullcut, und zeichnet sich durch seine herstellerübergreifende Kompatibilität mit Kapselgehörschutz- und Kommunikationslösungen aus. Das eigens für den M100 entwickelte Ergonomic Headset Loop (EHL) ist eine Gurtbandführung mit steif ausgeführten Segmenten, welcher den Kapselgehörschutz einrahmt und somit einen perfekten Sitz auch bei dynamischen Aktivitäten sicherstellt. Dies wird ergänzt durch den Divided Modular Liner (DML), einen zweiteiligen Kopftragering, welcher nicht nur einen optimalen Sitz des Bügelgehörschutzes unter dem Helm erlaubt, sondern auch die individuelle Anpassung an die Kopfform des Nutzers.

Das Device Connection Interface System (DCIS) des SCHUBERTH M100 verfügt deshalb neben dem Seitenrail Paar und einer Nachtsehaufnahme über eine hintere Rail. Hierdurch werden Fähigkeitsentwicklungen, welche bereits jetzt eine Kompatibilität mit zukünftig zu beschaffenden Peripheriegeräten voraussetzten, durch eine offene Systemarchitektur Raum gegeben. Eine vollkommen neue Dimension der Integration und des Managements von Peripheriegeräten ermöglichen jedoch die eigens entwickelten SCHUBERTH Extended Connection Devices (ECD). Diese über alle Interfaces hinweg verteilten Anschlüsse erlauben nicht nur ein bis dato unbekanntes Maß an fortschrittlichem Kabelmanagement, sondern auch die Integration zusätzlicher Accessoires wie z.B. von Lampen, Überzügen oder künstlichen Tarnelementen.

Der M100 ist bereits bei einigen polizeilichen und militärischen Spezialeinheiten in Nutzung, oder im Zulauf. Unter anderem in Rumänien und der Schweiz.

Andre Forkert

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