Das Münchner Drohnen-Scale-up TYTAN Technologies setzt auf industrielle Skalierung: Am heute offiziell eröffneten Standort in Bayern sollen künftig bis zu 3.000 Interceptor-Drohnen pro Monat gefertigt werden, um Europas Sicherheit gegen unbemannte Bedrohungen zu stärken. Den Termin zum Anlass nutzten die Münchner, um eine Vereinbarung zur strategischen Partnerschaft mit HENSOLDT zu unterzeichnen.
„Der Spirit unserer Start-ups begeistert“, stellte Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaats Bayern fest. „Sie nehmen unsere Zukunft mit Mut und Engagement selbst in die Hand. Aus Bayern heraus werden weltweit neue Technologien entwickelt. Wir unterstützen das mit Rekordinvestitionen von sieben Milliarden Euro in Forschung und Wissenschaft mit er Hightech Agenda Bayern.
Gelder, von denen auch TYTAN Technologies an seinem heute offiziell eröffneten Standort in Bayern profitiert. Das Münchner Unternehmen erweitert damit seine Büro- und Produktionsflächen und legt die operativen Grundlagen für die Serienfertigung seiner Counter-UAS-Systeme.
Mit der Erweiterung verfolgt TYTAN Technologies einen strategischen Schritt von der Entwicklung hin zur industriellen Produktionsphase. Das Ziel ist ambitioniert: Bis Ende des Jahres sollen monatlich bis zu 3.000 Interceptor-Drohnen gefertigt werden.
„Das, was wir hier aufgebaut haben, wäre so an anderen Orten der Welt nicht möglich gewesen“, war sich Balazs Nagy, CEO von TYTAN Technologies, sicher. „Dafür danken wir Deutschland und dem Freistaat Bayern und hoffen, dass diese Art der Wirtschaftspolitik einen neuen Standard setzen kann – aus Bayern für Europa“
Strategische Partnerschaft mit HENSOLDT
Am Rande der Eröffnung des neuen TYTAN-Standorts unterzeichnete das Unternehmen auch eine strategische Partnerschaft mit dem Sensorspezialisten HENSOLDT. Das Memorandum of Understanding ist speziell auf eine Zusammenarbeit im Bereich Counter-UAS und zum Schutz kritischer Infrastruktur ausgelegt.
Ziel der Kooperation ist die Integration der kosteneffizienten Interceptor-Drohnen von TYTAN in HENSOLDTs Counter-UAS-Lösung Elysion Mission Core. Gemeinsam wollen beide Unternehmen eine schnell verfügbare Fähigkeit zum Schutz des europäischen Luftraums schaffen – unter anderem durch Projekte mit staatlichen Stellen sowie internationale Vorhaben im NATO- und Ukraine-Kontext.
„Die Zusammenarbeit von HENSOLDT und TYTAN ermöglicht es uns, Agilität, Innovationskraft, Systemintegrationskompetenz und Fachwissen auf höchstem Niveau zu vereinen“, erklärte Oliver Dörre, CEO von HENSOLDT. „Auf diese Weise tragen wir dazu bei, den Schutz vor den zunehmenden Bedrohungen durch Drohnen erheblich und schnell zu verbessern.“
Interceptor-Drohne von TYTAN
Die Interceptor-Drohne von TYTAN Technologies soll einen substanziellen Beitrag zur Abwehr unbemannter Bedrohungen in Europa leisten. Damit es so weit kommt und das Scale-up auch in der Produktion hochskalieren kann, soll der neue Standort nicht nur als Büro, sondern als Herzstück für Entwicklung, Systemintegration, Qualitätsmanagement und Produktionsskalierung fungieren.
TYTAN Technologies nutzt nach eigenen Angaben Erkenntnisse aus realen Einsätzen in der Ukraine für die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Systeme. Sowohl CEO Balazs Nagy als auch Ministerpräsident Söder betonten die Bedeutung Bayerns als Technologie- und Sicherheitsstandort und hoben hervor, wie Start-ups hier innovative Lösungen für globale Herausforderungen entwickeln.
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