Norwegen bestellt Amphibienbrücke M3 von GDELS

Die norwegische Beschaffungsbehörde Norwegian Defence Materiel Agency und General Dynamics European Land Systems (GDELS) Bridge Systems haben heute einen Vertrag über die Lieferung des amphibischen Brücken- und Fährensystems M3 unterzeichnet. Norwegen ist damit das dritte Mitglied der Nordischen Verteidigungskooperation NORDEFCO – nach Schweden und Dänemark – das sich für die Beschaffung der M3 entscheidet.

Das amphibische Brücken- und Fährensystems M3 von GDELS.
Das amphibische Brücken- und Fährensystems M3 von GDELS.
Foto: GDELS

Mit dieser jüngsten Beauftragung wird auch die Interoperabilität innerhalb der NATO weiter gestärkt, da künftig sechs Länder des Bündnisses die M3 nutzen werden. Die Amphibie hat sich als das schnellste und flexibelste Übersetzmittel am Markt etabliert und auch seine Eignung für den nordeuropäischen Einsatzraum bereits unter Beweis gestellt. Erst im Oktober hatten Deutschland und Großbritannien über die europäische Rüstungsagentur OCCAR eine neue Generation von M3-Systemen zum Ersatz ihrer Bestandsflotten in Auftrag gegeben.

Mittels Kuppeladaptern lässt sich die M3 außerdem zusammen mit den Pontonbrückensystemen IRB (Improved Ribbon Bridge) und SRB (Standard Ribbon Bridge) einsetzen. Neben Schweden sind weitere Staaten wie die USA, Kanada, Deutschland, die Niederlande, Australien, Brasilien und Südkorea mit diesen Systemen ausgerüstet. Die umfangreiche Nachrüstung des jüngsten NATO-Mitglieds mit voll interoperablem Brückengerät bedeutet somit einen erheblichen Zuwachs an Pionierfähigkeiten für das Bündnis.

Das amphibische Brücken- und Fährsystem M3 ist das schnellste Übersetzmittel der NATO. Es kann als Schwimmbrücke oder im Fährbetrieb zum Übersetzen selbst der schwersten Kampfpanzer eingesetzt werden und auch breite Gewässerhindernisse, so genannte „wide wet gaps“, überwinden. Die geländegängige M3 kann im Landmarsch an das Gewässer herangeführt werden und ist innerhalb von Minuten einsatzbereit – ein entscheidender Faktor auf dem modernen gläsernen Gefechtsfeld. Das System hat sich in der Nutzung unter unterschiedlichsten klimatischen und topographischen Bedingungen von den Tropen bis zur Arktis bewährt.

 

Quelle: GDELS

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