Die Ukraine hat seit Beginn der entsprechenden Initiative in 2025 in sieben Regionen rund 371 km Drohnenabwehranlagen aufgebaut und entwickelt diese Fähigkeit ständig weiter. So wurden aktuell 42 km einer wichtigen Logistikroute im Gebiet Dnipropetrowsk mit modernem Schutz ausgestattet und an diesem Abschnitt eine neue Bauweise angewendet. Dabei mussten die Arbeiten die besonderen Erfordernisse an eine Straße für den militärischen Transport berücksichtigen, wie etwa die Durchfahrt von übergroßen Fahrzeugen mit elektronischen Kampfsystemen oder Elementen des passiven Drohnenschutzes (z.B. Igel). Um dies zu gewährleisten wurden beispielsweise die Höhe der Masten auf sieben Meter erhöht. Zusätzlich gab es eine besondere Stärkung der Konstruktionen der Masten sowie des Schutzes an Kreuzungen.
„Wir setzen den Bau von Anti-Drohnen-Systemen entlang der Frontlinie fort. Unsere Aufgabe ist es, den Schutz der frontnahen Gebiete zu verstärken und eine reibungslose Logistik für die Gemeinden in der Nähe der Frontlinie sicherzustellen“, betont der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov zu den Maßnahmen. „Dank der Anti-Drohnen-Netze wird das Risiko von Angriffen feindlicher UAV auf die Logistik und den Transport verringert. Dies erhöht die Sicherheit der Truppen erheblich und gewährleistet einen stabilen Betrieb der Gemeinden an der Front. Geschützte Logistik – gerettete Leben.“
Die Anti-Drohnen-Netze erhöhen dabei nicht nur die Sicherheit der Truppen bei ihren Bewegungen, sondern gewährleisten auch einen stabilen Alltag in den Gemeinden sowie eine sicherere medizinische Versorgung. Durchgeführt werden die Arbeiten durch den Staatlichen Dienst für Spezialtransporte im Auftrag des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Das Arbeitstempo beträgt aktuell etwa einen km pro Tag.
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