Während die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) verzweifelt nach Möglichkeiten suchen, ihre Einheiten im Libanon vor faseroptisch gesteuerten FPV-Drohnen zu schützen, hat die US-Armee ein System demonstriert, das möglicherweise eine teilweise Lösung darstellen könnte.
Das US-amerikanische MADIS-System ist eine mobile, bodengebundene Flugabwehr im Kurzstreckenbereich für Marineeinheiten, insbesondere zur Abwehr von Drohnen, Hubschraubern und niedrig fliegenden Luftfahrzeugen. Es ersetzt einige ältere Punktverteidigungsansätze des Marine Corps, wie etwa auf MANPADS basierende Systeme, jedoch nicht die gesamte US-Luftverteidigungsarchitektur.
MADIS: Kein universeller Ersatz für alle bestehenden Luftverteidigungssysteme
MADIS wird eingeführt, um die „Low Altitude Air Defense“-Bataillone des Marine Corps zu modernisieren, die zuvor auf abgesessene Stinger-Raketen und ältere Fahrzeugkonzepte angewiesen waren. Berichten zufolge ersetzt die Serienproduktion von MADIS den bisherigen Ansatz des Marine Corps mit tragbaren Flugabwehrsystemen, indem die Soldaten im Fahrzeug bleiben und gleichzeitig bessere Sensorik, Mobilität und Zielerfassung integriert werden.
Israelische Quellen erklärten, dass MADIS eine Verbesserung und Lückenfülllösung für expeditionäre Marinekräfte sei, jedoch kein universeller Ersatz für alle bestehenden Luftverteidigungssysteme. Es bietet den Marines eine stärker integrierte Fähigkeit, Drohnen und niedrig fliegende Bedrohungen während der Bewegung zu bekämpfen, bleibt jedoch Teil eines umfassenden, gestaffelten Luftverteidigungsnetzwerks und ersetzt dieses nicht vollständig.
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