Eurosatory: Plasan zeigt fortschrittlichen Fahrzeugschutz

Plasan aus Israel, ein weltweiter Anbieter von Lösungen für Überlebensfähigkeit und einsatzbereite Mobilität, stellt anlässlich der Eurosatory (Stand D311) drei neue Systeme vor, die speziell für die Abwehr aktueller Bedrohungen gegen gepanzerte Kampffahrzeuge und taktische Plattformen auf dem modernen Gefechtsfeld entwickelt wurden.

Plasan: Schutz gegen Angriffe von oben- Top Attack Protection System.
Schutz gegen Angriffe von oben- Top Attack Protection System.
Grafik: Plasan

Die neuen Systeme – LAPS (Leg Active Protection System), ATHENA (Advanced Thickening Energetic Armour) und TAPS (Top Attack Protection System) – erweitern das Portfolio des Unternehmens um Technologien für den Schutz gegen Minenexplosionen, die Abwehr von Angriffen von oben sowie fortschrittliche Panzerungskonzepte.

Die neuen Lösungen dienen der Steigerung der Überlebensfähigkeit für das Landfahrzeug und seiner Insassen: Schutz gegen Minenexplosionen, fortschrittliche Panzerung und Abwehr von Angriffen von oben.

LAPS ist eine aktive Schutzlösung, die laut Herstellerangaben den Schutz gegen Minenexplosionen erheblich verbessern soll, ohne das Fahrzeuggewicht zu erhöhen oder den Innenraum einzuschränken.

Das System ist in die Struktur des energieabsorbierenden Sitzes (EAS) integriert, erkennt Minenexplosionen innerhalb von Millisekunden und hebt die Beine der Insassen noch vor dem Aufprall des Fahrzeugbodens an, wodurch das Verletzungsrisiko für die Beine drastisch gesenkt wird. Es ermöglicht leichtere, flachere und effizientere Fahrzeugkonstruktionen bei gleichzeitiger Verbesserung der gesamten Schutzleistung.

Plasan Leg Active Protection System (LAPS). Der Schutz gegen Minenexplosionen ist in den Sitzen integriert und hebt die Beine der Insassen an
Plasan Leg Active Protection System (LAPS). Der Schutz gegen Minenexplosionen ist in den Sitzen integriert und hebt die Beine der Insassen an.
Grafik: Plasan

ATHENA ist eine nicht-explosive reaktive Panzerungslösung zur Abwehr vielfältiger Bedrohungen auf dem Gefechtsfeld, darunter Hohlladungsstrahlen, RPGs, explosiv geformte Projektile (EFPs) und kinetische Penetratoren.

Das System kombiniert Verbundpanzerung mit einer expandierenden Zwischenschicht, die beim Aufprall reagiert und die ankommende Bedrohung neutralisiert, während gleichzeitig die Risiken herkömmlicher explosiver oder teil-explosiver Panzerungssysteme entfallen. ATHENA bietet eine sicherere, vielseitigere und kosteneffiziente Schutzlösung bei gleichzeitiger Wahrung der operativen Flexibilität.

TAPS von Plasan

TAPS (Top Attack Protection System) wurde speziell zur Abwehr von Angriffen auf die Dachflächen gepanzerter Kampffahrzeuge – einschließlich verschiedener Arten von Submunition – entwickelt worden. Als Zusatzschutzsystem oberhalb der Fahrzeugdachflächen montiert, bietet TAPS zusätzlichen Schutz gegen kinetische Bedrohungen und Artilleriesplitter.

Das System wurde von mehreren westlichen Streitkräften erfolgreich getestet und für den Einsatz im Feld zugelassen. „Diese neuen Lösungen spiegeln die sich wandelnden Anforderungen an die Überlebensfähigkeit auf dem modernen Gefechtsfeld sowie die Notwendigkeit wider, auf immer komplexere Bedrohungen für Kampfplattformen zu reagieren“, sagte Gilad Ariav, VP Marketing bei Plasan.

Die nicht-explosive reaktive Panzerungslösung zur Abwehr vielfältiger Bedrohungen ATHENA (Advanced Thickening Energetic Armour)
Die nicht-explosive reaktive Panzerungslösung zur Abwehr vielfältiger Bedrohungen ATHENA (Advanced Thickening Energetic Armour).
Grafik: Plasan

„Unser Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung fortschrittlicher Technologien zur Steigerung der Überlebensfähigkeit, die den Schutz verbessern und gleichzeitig die operative Flexibilität sowie die Effizienz der Plattformen wahren. Parallel dazu baut Plasan seine weltweiten Fertigungs- und Kooperationsaktivitäten – unter anderem in Europa und Nordamerika – weiter aus und arbeitet mit lokalen Industriepartnern zusammen, um den Technologietransfer sowie lokale Produktionskapazitäten für Kunden in verschiedenen Regionen zu fördern“, so Ariav weiter.

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