Der US-amerikanische Militärspezialist L3Harris Technologies hat kürzlich die Fähigkeiten die Kombination des Red Wolf-Trägersystems auf der SKY RAIDER II INTERNATIONAL in einem Live-Test demonstriert und damit gezeigt, wie anpassungsfähige Flugzeuge und Trägersysteme zusammenarbeiten können, um die Reichweite zu erhöhen und verteilte Operationen zu unterstützen. So wird ein flexibler, modularer Ansatz ermöglicht, um sich in Echtzeit an sich ändernde Missionsanforderungen anzupassen.
Als Trägerplattform wird das kostengünstige, robuste Flugzeug SKY RAIDER II INTERNATIONAL mit dem Trägersystem Red Wolf kombiniert.
Aufbauend auf früheren Montageaktivitäten unterstreicht diese Arbeit die Fähigkeit des Unternehmens, Trägersysteme wie Red Wolf in die Plattform zu integrieren und Systeme mit ähnlichen Größen-, Gewichts- und Leistungscharakteristika aufzunehmen, wenn sich die Missionsanforderungen ändern. Die Demonstration erfolgt vor dem Hintergrund, dass Spezialeinsatzkräfte verstärkt nach Plattformen suchen, die Langstrecken-Marschflugkörper und Fernkampfwaffen einsetzen können, um ihre operative Reichweite zu vergrößern und gleichzeitig Flexibilität für vielfältige Missionen zu gewährleisten.
„Fernkampfwaffen wie Red Wolf sind so konzipiert, dass sie sich in verschiedene Plattformen integrieren lassen und den Einsatzkräften mehr Flexibilität bei der Missionsdurchführung bieten – unabhängig davon, ob es sich um kinetische oder nicht-kinetische Effekte handelt“, so Quinlan Lyte, Präsident Advanced Effects bei L3Harris. „Projekte wie dieses verdeutlichen, wie diese Fähigkeiten auf anpassungsfähigen Flugzeugen wie der SKY RAIDER II INTERNATIONAL erweitert werden können.“
SKY RAIDER II INTERNATIONAL: Erweiterung der Reichweite mit Red Wolf
Die SKY RAIDER II INTERNATIONAL ist für den Einsatz von abgelegenen Standorten und unbefestigten Start- und Landebahnen ausgelegt und bietet die für Langzeiteinsätze erforderliche Reichweite und Nutzlastkapazität. In Kombination mit Fernkampfwaffen wie Red Wolf kann das Flugzeug seine Reichweite über das unmittelbare Einsatzgebiet hinaus erweitern und es den Einsatzkräften ermöglichen, Effekte aus der Ferne einzusetzen und gleichzeitig eine kontinuierliche Präsenz über dem Einsatzgebiet aufrechtzuerhalten.
Dieser Ansatz spiegelt den Trend zu stärker verteilten Operationen wider. Die modulare, offene Systemarchitektur der SKY RAIDER II INTERNATIONAL ermöglicht die schrittweise Integration neuer Funktionen, während das integrierte Flug- und Missionsmanagementsystem die Arbeitsbelastung der Besatzung reduziert. Red Wolf ergänzt diese Flexibilität durch seine Fähigkeiten zum Einsatz über große Entfernungen, die bereits auf verschiedenen Luft- und Bodenplattformen demonstriert wurden.
Der SKY RAIDER II INTERNATIONAL ist beim USSOCOM unter der Bezeichnung Sky Warden zum Close Air Support (CAS) in Nutzung. Neben den USA gibt es auch Bestrebungen in Israel.
Zusammen bilden die Systeme ein Modell, in dem sich ein einzelnes Flugzeug in Echtzeit anpassen und je nach Einsatzbedarf verschiedene Fähigkeiten transportieren und einsetzen kann.
Text: Redaktion / af
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