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Reservestärkungsgesetz: Es kommt auf die Menschen an

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. hat im Rahmen der Verbändebeteiligung Stellung zum Entwurf des Reservestärkungsgesetzes genommen. Das Resümee ist positiv: „Die Gesetzesänderung sieht zahlreiche Verbesserungen für eine personell große, schlagkräftige und damit einsatzbereite Reserve vor“, sagt Bastian Ernst MdB, Präsident des Reservistenverbandes und ergänzt: „Es kommt besonders auf eine personelle Stärkung an, um abschreckungs- und verteidigungsfähig zu werden.“

Die Reserve der Bundeswehr: Reservistinnen und Reservisten bringen wertvolle militärische und zivile Kompetenzen ein, stärken die Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz kritischer Infrastrukturen.
Die Reserve der Bundeswehr: Reservistinnen und Reservisten bringen wertvolle militärische und zivile Kompetenzen ein, stärken die Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz kritischer Infrastrukturen.
Foto: Bundeswehr / Olaf Pieper

So wird etwa mit der Anhebung der Altersgrenze eine langjährige Forderung des Verbandes erfüllt. Sie ermöglicht es Reservistinnen und Reservisten bis zur Vollendung ihres 68. Lebensjahres freiwillig weiterzudienen, wenn der Bedarf in der Truppe besteht. Angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen sei es folgerichtig, dieses Potenzial stärker zu nutzen, heißt es dazu in der Stellungnahme. Die Ausgestaltung der Regelung solle jedoch möglichst unbürokratisch erfolgen, damit die Ziele in der Praxis im vollen Umfang zur Geltung kommen.

Bei der Schaffung von Anreizen für Arbeitgeber sieht der Verband trotz des Wegfalls der doppelten Freiwilligkeit noch Verbesserungspotenzial. Etwa die vorgesehene pauschale Entschädigung für kleine und mittelständische Unternehmen gehe in die richtige Richtung, zusätzliche Anreize wie steuerliche Erleichterungen sollten aber geprüft werden, um die Akzeptanz des Dienstes in der Reserve weiter zu stärken.

„Die Reserve verbindet Bundeswehr, Gesellschaft und Wirtschaft“

Aus Sicht des Verbandes stellt außerdem die Förderung von Frauen und jungen Menschen in der Reserve eine wichtige gemeinsame Aufgabe dar. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des steigenden Personalbedarfs kommt ihrer Gewinnung und Förderung besondere Bedeutung zu“, sagt Ernst. Die stärkere Einbindung jener Gruppen ist daher ein wesentlicher Baustein für eine zukunftsorientierte Reserve.

Reservistinnen und Reservisten bringen wertvolle militärische und zivile Kompetenzen ein, stärken die Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz kritischer Infrastrukturen. „Die Reserve verbindet Bundeswehr, Gesellschaft und Wirtschaft und ist damit ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Sicherheit,“ so der Verbandspräsident.

 

Quelle: Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

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