Anzeige
GBAD 2026 Banner

Schneller als geplant – Rheinmetall startet Fertigung des 3. Flottendienstbootes

Auch die Fertigung des dritten Flottendienstbootes der Klasse 424 startet früher als geplant. Rheinmetall Naval Systems konnte heute auf der Wolgaster Peene-Werft den Brennschnitt durchführen. Die moderne Aufklärungsplattform soll nach Übergabe an die Bundeswehr nicht nur durch die Deutsche Marine, sondern auch durch die Teilstreitkraft CIR (Cyber- und Informationsraum) genutzt werden.

Brennbeginn für das dritte Flottendienstboot FDB 424 am 16. April 2026 auf der Peene-Werft. Von links: Kapitän z. S. Dietrich Esfeld, Projektleiter für das FDB 424, Fregattenkapitän Omar de Stefano, Fregattenkapitän Peter-Christian Wienss und Florian Lahl, Rheinmetall-Projektleiter für das FDB 424
Brennbeginn für das dritte Flottendienstboot FDB 424 am 16. April 2026 auf der Peene-Werft. Von links: Kapitän z. S. Dietrich Esfeld, Projektleiter für das FDB 424, Fregattenkapitän Omar de Stefano, Fregattenkapitän Peter-Christian Wienss und Florian Lahl, Rheinmetall-Projektleiter für das FDB 424.
Foto: Rheinmetall

Die Bundeswehr rüstet sich in manchen Bereichen schneller auf als vorgesehen. So wurde heute früher als geplant der erste Stahl des dritten und letzten Flottendienstbootes der Klasse 424 geschnitten. Auch der Bau des zweiten Bootes konnte vergangenen September bereits früher starten.

Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor – und genau hier setzen wir an
– Tim Wagner, CEO der Rheinmetall-Division Naval Systems

„Der vorgezogene Brennstart, mit dem sich nun alle Schiffe dieser Klasse im Bau befinden, ist weit mehr als ein technischer Meilenstein – er ist ein strategisches Signal“, sagte Tim Wagner, CEO der Rheinmetall-Division Naval Systems. Als Industriepartner leiste Rheinmetall Naval Systems einen Beitrag für eine beschleunigte Aufrüstung.

Flottendienstboot der Klasse 424 – Nummer Drei

Die drei Flottendienstboote der Klasse 424 werden hochmoderne Aufklärungsplattformen, die der Bundeswehr für die seegestützte Informationsgewinnung dienen.

Rheinmetall Naval Systems startet Fertigung des letzten Flottendienstbootes vor Zeitplan
Rheinmetall Naval Systems startet Fertigung des letzten Flottendienstbootes vor Zeitplan
Foto: Rheinmetall

Ausgestattet mit modernster Sensorik, erfüllen sie laut Hersteller die neuesten militärischen Anforderungen an zukunftsfähige Marineschiffe. Die neuen Schiffe sollen perspektivisch die älteren Einheiten der von 1986 bis 1989 gebauten OSTE-Klasse ersetzen.

Überblick Flottendienstboote Klasse 424

  • Länge: 130 Meter
  • Verdrängung: bis zu 4.000 Tonnen
  • Sensorik: elektronische, hydro-akustischen und elektro-optische Sensoren
  • Einsatzprofil: Aufklärungsplattform für seegestützte Informationsgewinnung
  • Nutzer: Deutsche Marine und Cyber- und Informationsraum (CIR)
  • Gesamtstückzahl: 3 Schiffe
  • Hersteller: Rheinmetall Naval Systems
  • Indienststellung: Ab 2029

Der vorgezogene Fertigungsstart aller drei Schiffe dieser Klasse zeigt laut Rheinmetall, dass die deutsche Rüstungsindustrie unter Druck liefern könne. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit sei eine solche Beschleunigung nicht nur ein technischer Meilenstein, sondern auch als sicherheitspolitisches Signal zu verstehen.

Mit WhatsApp immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal, um die Neuigkeiten direkt auf Ihr Handy zu erhalten. Einfach den QR-Code auf Ihrem Smartphone einscannen oder – sollten Sie hier bereits mit Ihrem Mobile lesen – diesem Link folgen:

Beitrag teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
  • Euro Defence Expo

Verwendete Schlagwörter

FlottendienstbootNVLRheinmetall Naval SystemsWerftWolgast
Index