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Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstützt in der Türkei

Im Auftrag des Bundeskanzleramtes und der NATO wird der Sanitätsdienst der Bundeswehr ein Rettungszentrum in der Türkei einrichten: Nach dem schweren Erdbeben vom 6. Februar soll das mobile Krankenhaus das türkische Gesundheitssystem in Altinözü in der Provinzregion Hatay unterstützen. Neben notfallmedizinischen und chirurgischen Versorgungsmöglichkeiten werden auch umfangreiche allgemeinmedizinische, infektiologische sowie internistische Fähigkeiten bereitgestellt.
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, verabschiedete das Vorkommando vergangenen Mittwoch in Wunstorf in die Türkei.
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, verabschiedete das Vorkommando vergangenen Mittwoch in Wunstorf in die Türkei.
Foto: Bundeswehr/Thomas Wenzel und Manfred Schrieve

Bei den schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien vom 6. Februar verloren über 50.000 Menschen ihr Leben, über 100.000 wurden verletzt und auch die Infrastruktur im Land ist in großen Teilen zerstört. Auf Bitten des Bundeskanzleramtes und der NATO unterstützt die Bundeswehr die Türkei nun bei der Bewältigung der Folgen des Erdbebens.

Die Unterstützung der notleidenden Bevölkerung in der Erdbebenregion durch die Bundeswehr sei ein wichtiges Signal der Solidarität an den NATO-Partner Türkei und eine Selbstverständlichkeit im Rahmen der langjährigen Deutsch-Türkischen Partnerschaft, so das Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.

Rettungszentrum als mobiles Krankenhaus in Altinözü

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr wird nun ein Rettungszentrum als mobiles Krankenhaus, angepasst an die Lage „Humanitäre Hilfe“ in der Türkei errichten. Hierzu machte sich das Vorkommando Mitte der vergangenen Woche von Wunstorf aus auf den Weg in die Türkei. Das Rettungszentrum soll temporär das türkische Gesundheitssystem der Türkei in Altinözü der Provinzregion Hatay unterstützen, welches durch die zerstörte medizinische Infrastrukturstark beeinträchtigt ist. Zuvor wurde in enger Abstimmung mit den türkischen Partnern erkundet, wie das ideale Hilfspaket für die örtlichen Erfordernisse aussehen muss.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr wird in Altinözü ein Rettungszentrum errichten. Hierzu machte sich das Vorkommando vergangenen Mittwoch von Wunstorf aus auf den Weg in die Türkei.
Foto: Bundeswehr/Thomas Wenzel und Manfred Schrieve

Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, verabschiedete das Vorkommando in Wunstorf mit den besten Wünschen für die Soldatinnen und Soldaten bei dieser Hilfsmission: „In dieser humanitären Katastrophe ist es uns eine Herzensangelegenheit zu helfen. Der Sanitätsdienst kann mit seinen Fähigkeiten Hilfe leisten, die unmittelbar bei den Menschen ankommt.“

Humanitäre Hilfeleistung, Hygiene- und Präventionsmaßnahmen

Für den Sanitätsdienst der Bundeswehr hat neben der Hilfeleistung für die Menschen in den Erdbebengebieten der Schutz der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten den höchsten Stellenwert. Vor Ort setzt die Bundeswehr daher auf umfassende Hygiene- und Präventionsmaßnahmen sowie auf die Schutzwirkung von Impfungen. Zusätzlich verfügt das Team über Fachpersonal, um die angeordneten Hygienemaßnahmen kontinuierlich zu evaluieren und auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können.

Die Soldatinnen und Soldaten aus dem Sanitätsdienst der Bundeswehr auf ihrem Weg in die Türkei. Ihr Auftrag: Die Einrichtung und Unterhaltung des mobilen Rettungszentrums in Altinözü, Provinzregion Hatay.
Foto: Bundeswehr/Thomas Wenzel und Manfred Schrieve
Quelle: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr über www.presseportal.de.

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