Das U212CD-Programm (Common Design) ist ein deutsch-norwegisches Kooperationsprojekt zur Beschaffung von zwölf hochentwickelten U-Booten. Dabei werden Deutschland und Norwegen jeweils sechs U-Boote erhalten. Kongsberg Defence & Aerospace ist über das Joint Venture kta naval systems maßgeblich beteiligt und liefert das ORCCA Führungs- und Waffeneinsatzsystem (FüWES) für optimale Sensorfusion und Waffensteuerung.
Die erste Auslieferung für Deutschland wird ab ca. 2032 erwartet, Norwegen soll das erste Boot bereits 2029 erhalten. Die U212CD-Boote sind mit ca. 73m lang, 2800t Verdrängung etwas größer als die Klasse 212A (53m), bieten eine innovative, signaturreduzierte Formgebung und verbesserte Sensoren. kta naval systems ist ein Konsortium aus tkMS, Atlas Elektronik und dem norwegischen Hersteller Kongsberg Defence & Aerospace.
Jetzt hat Kongsberg Defence & Aerospace (KDA) kürzlich einen Erweiterungsvertrag über die Lieferung von Systemen für elektronische Kampfführung (EloKa) und Radar für die zusätzlichen sechs U-Boote des Typ-212CD-Programms mit der spanischen Indra Gruppe unterzeichnet. Norwegen hatte erst Anfang 2026 eine Vertragserweiterung um zwei U212CD unternommen. Deutschland hatte die Vertragserweiterung von zwei auf sechs Boote bereits im Dezember 2024 unterschrieben.
U212CD: Systeme von Indra bieten entscheidende Fähigkeiten
Indra wird die U-Boote mit seinem auf volldigitaler Technologie basierenden System für elektronische Kampfführung und seinem fortschrittlichen Radar ausstatten, so das Unternehmen bei der Bekanntgabe. Die Systeme von Indra bieten entscheidende Fähigkeiten für Schutz, Überwachung und überlegene Lageerkennung und tragen so zu maximaler operativer Effektivität in anspruchsvollen Umgebungen bei.
Ana Belén Buendía, Leiterin des Geschäftsbereichs Marine bei Indra, erklärte: „Mit der Unterzeichnung dieses neuen Vertrags festigt Indra seine Rolle als wichtiger Technologiepartner in einem der fortschrittlichsten Marineprogramme Europas, das von strategischer Bedeutung für Deutschland, Norwegen und die gesamte europäische Verteidigungsindustrie ist.“
Dies ist die zweite Serie von U-Booten, die von Indra mit seinen volldigitalen Systemen für elektronische Kampfführung der neuesten Generation und modernsten Navigationsradargeräten ausgestattet werden. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der mit diesen Fähigkeiten ausgestatteten Plattformen auf zwölf. Damit setzte diese neue Vereinbarung das bereits laufende Programm fort, im Rahmen dessen Indra die gleichen Fähigkeiten für die ersten sechs bestellten U-Boote liefert, die ebenfalls für diese beiden Länder bestimmt sind.
Text: Redaktion / af
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