Der massive Einsatz unterschiedlicher Drohnentypen (UAVs) im jüngsten Krieg mit dem Iran hat einige bemerkenswerte Nebeneffekte. Einer davon ist besonders bedeutend: Das US-Militär hat die ausgemusterte MQ-1 Predator wieder in Dienst gestellt, um eine kostengünstige Masse („affordable mass“) für Aufklärungs-, Überwachungs- und Nachrichtengewinnungsmissionen bereitzustellen.
Die älteren und günstigeren Drohnen werden vor dem Hintergrund hoher Verlustraten der moderneren MQ-9 Reaper in jüngsten Konflikten eingesetzt. Die Rückkehr der MQ-1 Predator hat die Spannungen im Nahen Osten zusätzlich verschärft.
MQ-1 noch immer sehr leistungsfähig
Während die US-Luftwaffe die MQ-1 offiziell bereits 2018 zugunsten der MQ-9 Reaper außer Dienst stellte, wird das System weiterhin von der US-Armee genutzt. Israelische Quellen erklärten gegenüber Defence Network, dass die MQ-1 nach wie vor eine sehr leistungsfähige Drohne sei und ihre Fähigkeiten in den jüngsten Kampfhandlungen unter Beweis gestellt habe.
Der israelische Verteidigungsanalyst Tal Inbar sagte, die Predator werde eingesetzt, weil die Anzahl der verfügbaren MQ-9 begrenzt sei. Dies sei bereits vor dem Verlust mehrerer MQ-9-Drohnen im jüngsten Krieg mit dem Iran der Fall gewesen.
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