Der Iran und Russland unterzeichneten im Dezember 2025 in Moskau einen Waffenvertrag im Wert von 500 Millionen Euro über 500 tragbare Werba-Luftverteidigungsraketenwerfer und 2.500 9M336-Raketen. Die Lieferungen sollen laut geheimen russischen Dokumenten, die von der Financial Times geprüft und von Insidern bestätigt wurden, über einen Zeitraum von drei Jahren von 2027 bis 2029 erfolgen. Dies ist der umfangreichste Waffenkauf des Iran von Russland inmitten zunehmender regionaler Spannungen.
Werba: Russisches, tragbares Luftverteidigungssystem
Laut israelischen Experten ist das Werba-System wirksam gegen Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen. Dieser Deal folgt auf umfassendere militärische Beziehungen, darunter frühere Berichte über einen 6-Milliarden-Euro-Deal für Su-35-Kampfflugzeuge.
Die Werba (9K333) ist ein russisches tragbares Luftverteidigungssystem (MANPADS), das für den Einsatz gegen niedrig fliegende Flugzeuge, Hubschrauber, Drohnen und Marschflugkörper entwickelt wurde.
Seine 9M336-Rakete verwendet einen einzigartigen dreispektralen Suchkopf (Ultraviolett, Nahinfrarot, Mittelinfrarot) für eine überlegene Zielerfassung, Unterscheidung von Täuschkörpern und Störungsresistenz – bis zu zehnmal besser als Vorgängermodelle wie Igla-S. Es erreicht einen „Fire-and-Forget”-Betrieb mit erweiterter Empfindlichkeit für Ziele mit geringer Wärmesignatur.
Die Werba hat eine Reichweite von 500 bis 6.000 m. Die Rakete wiegt 17,25 kg, einschließlich eines 2,5 kg schweren Sprengkopfes. Experten zufolge ist die Waffe wirksam gegen UAVs und Marschflugkörper.
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