ASELSAN demonstriert die Fähigkeiten von GÖKALP zur Drohnenabwehr

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Der türkische Technologiekonzern Aselsan demonstrierte auf der Technologiemesse Oğulbey in Ankara, Türkei, die Fähigkeit des Drohnen-Abfangsystems GÖKALP, um feindliche Drohnen in der Luft zu orten und zu zerstören.

ASELSAN

Das von Aselsan entwickelte System GÖKALP erkennt Bedrohungen mithilfe von Radar- und elektro-optischen Systemen und neutralisiert feindliche Drohnen autonom, so das Unternehmen bei der Vorstellung. Durch seine Integration in eine Landplattform bietet das System eine mobile und kosteneffiziente Lösung zur Abwehr von Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs).

Während der Vorführung auf der Messe ortete das AURA-Radar die Zieldrohne und übermittelte Echtzeitdaten an die Abfangdrohne GÖKALP E1 – gesteuert durch die Führungssoftware des DRONEDEF-Systems. Anschließend fing die GÖKALP E1 das Ziel ab und zerstörte es im „Hit-to-Kill“-Verfahren (direkter Aufprall).

Geländegängiger Pritschenwagen Aselsan Gökalp mit elektro-optischen Sensoren und Antennenmast in offenem Gelände
Gökalp ist auf einem geländegängigen Pritschenwagen verfügbar.
Foto: ASELSAN

Bei der AURA Radar Familie (insbesondere dem Modell AURA 200-G) handelt es sich um ein kompaktes, multifunktionales AESA (Active Electronically Scanned Array) 3D-Überwachungsradar. Es nutzt AESA für die gleichzeitige 3D-Erkennung und Verfolgung von Zielen. Das AURA 200-G bietet laut Hersteller eine instrumentierte Reichweite von über 20 Kilometern.

Das kleinere AURA 100-G (im Ku-Band) ist für kürzere Distanzen bis ca. 5 km ausgelegt. Die Radare erkennen und klassifizieren automatisch Mini- und Mikro-Drohnen (UAVs), Hubschrauber, Flächenflugzeuge sowie ballistische Munition (wie Artilleriegranaten oder Mörser) mit Berechnung der Ein- bzw. Aufschlagspunkte. Als Einsatzbereiche gibt der Hersteller den Schutz von Militärbasen, kritischer Infrastruktur sowie Homeland Security an. Die Radare können auf Masten, Stativen, an Türen oder auf Fahrzeugen montiert werden.

Laut Aselsan lassen sie sich nahtlos in Command-and-Control-Systeme (C2) wie DRONEDEF, Luftverteidigungsarchitekturen (wie STEELDOME) und Gegenmaßnahmen wie den Drohnenjäger GÖKALP, GÖKBERK (Laser) oder EJDERHA (HPM) einbinden.

Unbemanntes Flugsystem Aselsan Gökalp im senkrechten Schwebeflug über einer Grasfläche
Das unbemannte Flugsystem Gökalp des türkischen Herstellers Aselsan im senkrechten Schwebeflug.
Foto: ASELSAN

DRONEDEF ist die Komponente zur Drohnenabwehr innerhalb von STEELDOME, der integrierten, mehrschichtigen Luftverteidigungsarchitektur der Türkei. Das System vereint Fähigkeiten zur Aufklärung, Führung und Abwehr, um eine koordinierte Reaktion auf UAV-Bedrohungen zu ermöglichen.

Die Demonstration von GÖKALP veranschaulichte erfolgreich das integrierte Zusammenspiel der Systemkomponenten sowie die Abfangfähigkeiten unter realistischen Einsatzbedingungen, so Aselsan am Rande der Messe.

 

Text: Redaktion / af

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