
Bei der AURA Radar Familie (insbesondere dem Modell AURA 200-G) handelt es sich um ein kompaktes, multifunktionales AESA (Active Electronically Scanned Array) 3D-Überwachungsradar. Es nutzt AESA für die gleichzeitige 3D-Erkennung und Verfolgung von Zielen. Das AURA 200-G bietet laut Hersteller eine instrumentierte Reichweite von über 20 Kilometern.
Das kleinere AURA 100-G (im Ku-Band) ist für kürzere Distanzen bis ca. 5 km ausgelegt. Die Radare erkennen und klassifizieren automatisch Mini- und Mikro-Drohnen (UAVs), Hubschrauber, Flächenflugzeuge sowie ballistische Munition (wie Artilleriegranaten oder Mörser) mit Berechnung der Ein- bzw. Aufschlagspunkte. Als Einsatzbereiche gibt der Hersteller den Schutz von Militärbasen, kritischer Infrastruktur sowie Homeland Security an. Die Radare können auf Masten, Stativen, an Türen oder auf Fahrzeugen montiert werden.
Laut Aselsan lassen sie sich nahtlos in Command-and-Control-Systeme (C2) wie DRONEDEF, Luftverteidigungsarchitekturen (wie STEELDOME) und Gegenmaßnahmen wie den Drohnenjäger GÖKALP, GÖKBERK (Laser) oder EJDERHA (HPM) einbinden.

DRONEDEF ist die Komponente zur Drohnenabwehr innerhalb von STEELDOME, der integrierten, mehrschichtigen Luftverteidigungsarchitektur der Türkei. Das System vereint Fähigkeiten zur Aufklärung, Führung und Abwehr, um eine koordinierte Reaktion auf UAV-Bedrohungen zu ermöglichen.
Die Demonstration von GÖKALP veranschaulichte erfolgreich das integrierte Zusammenspiel der Systemkomponenten sowie die Abfangfähigkeiten unter realistischen Einsatzbedingungen, so Aselsan am Rande der Messe.
Text: Redaktion / af
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