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Elbit Systems liefert UAS-Abwehrlösung an die Niederlande

Wie das niederländische Verteidigungsministerium am 16. August und Elbit Systems Ltd. heute bekannt gaben, hat das israelische Unternehmen einen Auftrag im Wert von rund 55 Millionen US-Dollar für die Lieferung des mehrschichtigen ReDrone Counter Unmanned Aerial Systems (C-UAS) an die Niederlande erhalten. Der Auftrag wird über einen Zeitraum von vier Jahren ausgeführt.
Elbit Systems ReDrone
Foto: Elbit Systems Ltd.

Im Rahmen des Vertrages wird Elbit Systems mehrere mobile, verlegbare und stationäre Konfigurationen der integrierten ReDrone Counter-UAS-Lösung sowie ein logistisches Unterstützungspaket und Schulungen liefern.

Das Verteidigungsministerium baut seine Kapazitäten zur Bekämpfung sogenannter unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS) aus und will in Zukunft über ein widerstandsfähiger zur Drohnenabwehr verfügen. Die neuen Systeme sollen vor allem Schutz gegen kleine Drohnen bis zu 20 Kilogramm bieten. Der Vertrag mit dem Hersteller Elbit Systems wurde am 16. August vom Verteidigungsministerium unterzeichnet.

Die Systeme werden auf allen niederländischen Luftwaffenstützpunkten und dem Marinehafen in Den Helder eingesetzt. Außerdem wird die spezielle Drohnenabwehreinheit der Armee mit den Systemen ausgestattet.

Die ReDrone-Lösung besteht aus dem fortschrittlichen DAiR-Radar von Elbit Systems, SIGINT-Sensoren (Signal Intelligence) und der elektro-optischen COAPS-L-Nutzlast, die ein verbessertes integriertes Luftbild sowie hochwertige elektronische Angriffsfähigkeiten bieten und vollständig von einem einheitlichen Kommando- und Kontrollsystem gesteuert werden.

Das ReDrone-System bietet Funktionen, die über die üblichen aktiven und passiven Sensoren hinausgehen und es ermöglichen, mehrere Drohnen gleichzeitig innerhalb des geschützten Bereichs schnell zu erkennen, zu klassifizieren, zu identifizieren und zu lokalisieren. Das System kann feindliche UAS bei Tag und Nacht, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Umgebungen und unter verschiedenen Wetterbedingungen erkennen, identifizieren, lokalisieren, verfolgen und neutralisieren („soft-kill“). Unter anderem durch Störsender (Jammer). Zur Abwehr größerer UAS verfügt der Verteidigungsbereich bereits über mehrere Luftabwehrsysteme wie die Patriots und Stingers.

Für die Drohnen bis zu 20 Kilogramm suchte der Verteidigungsminister schon seit einiger Zeit nach der richtigen Fähigkeit. Hierfür hat man sich jetzt für die Lösung von Elbit Systems entschieden. Die UAS-Abwehrsysteme helfen, die Einheiten und Hauptwaffensysteme der Streitkräfte gegen feindliche Angriffe zu verteidigen. Sie können auch zum Schutz wichtiger nicht-militärischer Infrastrukturen und Prozesse in den Niederlanden eingesetzt werden.

Oren Sabag, General Manager von Elbit Systems ISTAR & EW: „Die wachsende Bedrohung durch Drohnen führt zu einer steigenden Nachfrage nach unseren Lösungen zur UAS-Abwehr. Wir haben unsere fortschrittlichen Radar-, Signalaufklärungs-, Elektrooptik- und elektronischen Kampftechnologien genutzt, um eine fortschrittliche, offene und zukunftssichere Lösung für diese neue Anforderung unserer Kunden zu entwickeln. Wir sind sehr stolz darauf, von den Niederlanden ausgewählt worden zu sein, diese Lösung zu liefern und unsere langfristige Partnerschaft weiter zu stärken.“

Quelle: Presseinformation von Elbit Systems Ltd.

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