Als Innovationsplattform für Sicherheitsbehörden und Industrie bot die gestern zu Ende gegangene Messe Enforce Tac 2025 Experten aus Polizei, Bundeswehr, Justiz und anderen Behörden mit Sicherheitsaufgaben eine ideale Plattform, um sich über neueste Technologien und Lösungen auszutauschen.
Der direkte Dialog zwischen Herstellern und Anwendern stand dabei im Mittelpunkt. Zahlreiche Unternehmen präsentierten ihre neuesten Produkte und Innovationen, die speziell für die wachsenden Herausforderungen in den Bereichen innere und äußere Sicherheit entwickelt wurden.
„In einer sich ständig verändernden Sicherheitslage müssen wir stärker denn je zusammenarbeiten und neue Lösungen finden“, stellte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei seinem Besuch auf der Enforce Tac 2025 fest. „Innovation und Kooperation sind der Schlüssel zu einer effektiven Prävention, aber auch der Strafverfolgung und Verteidigung.“
Neben Herrmann besuchte auch der Abteilungsleiter Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung, Vizeadmiral Stawitzki, die Enforce Tac 2025, um sich bei den Ausstellern über neueste Entwicklungen zu informieren.
Neue Formate auf der Enforce Tac 2025 getestet
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Messe war die erstmalig eingeführte Enforce Tac Stage. Hier fanden Fachvorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen zu aktuellen technologischen Entwicklungen statt. Experten aus verschiedenen Disziplinen diskutierten über neue Bedrohungsszenarien, die Zukunft der Einsatzkräfte sowie moderne Ausrüstungslösungen.
Ein weiteres wichtiges Event war der German-Nordic Defence Dialogue, der den Austausch zwischen deutschen und nordischen Sicherheitsexperten förderte. Die Diskussionen beleuchteten gemeinsame sicherheitspolitische Herausforderungen sowie Möglichkeiten zur vertieften Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Rüstungsbranche.
Das dritte neue Format im Bunde war das Ammo Symposium, das in Kooperation mit der RWS GmbH organisiert wurde. Angesichts der steigenden Munitionsnachfrage in Europa standen hier Beschaffungsstrategien, Lieferketten und logistische Herausforderungen im Mittelpunkt. Branchenexperten diskutierten über effiziente Lösungen, um den Bedarf von Streitkräften und Sicherheitsbehörden langfristig zu decken.
Erfolgreiche Internationalisierung und Ausblick auf 2026
Die steigende Zahl internationaler Teilnehmer unterstreicht nach Angaben der Messe Nürnberg die wachsende Bedeutung der Enforce Tac auf globaler Ebene.
„Die Enforce Tac 2025 hat sich als zentraler Treffpunkt für nationale wie internationale Entscheidungsträger und Experten aus der Sicherheits- und Verteidigungslandschaft etabliert“, meint Isabelle Teufert, Veranstaltungsleitung der Enforce Tac. Das anhaltende Wachstum zeige den steigenden Bedarf der Branche nach Austausch, Innovation und praxisnahen Lösungen.
Bereits jetzt wird die nächste Enforce Tac vorbereitet. Sie soll vom 23. bis 25. Februar 2026 in sechs Hallen und auf knapp 56.000 m² im Messezentrum Nürnberg stattfinden. Auch für die kommende Ausgabe sind neue Formate und erweiterte Schwerpunkte geplant, um den Austausch und die Innovationskraft der Branche weiter zu fördern. CPM wird auch die kommende Messe journalistisch begleiten.
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