Eurosatory: RAWKAR – Einsatzboot auf acht Rädern

Mit dem RAWKAR präsentiert Krämer Special Vehicles auf der Eurosatory 2025 eine amphibische Offroad-Plattform, die dort zum Einsatz kommen soll, wo andere Fahrzeuge an ihre Grenzen stoßen. Grenzüberwachung, Personenrettung oder Nachschubversorgung in unwegsamem Gelände sind mögliche Einsätze, die vom Unternehmen genannt werden. Das Unternehmen aus Rheine gibt den Anteil europäischer Fertigung mit 95 Prozent an.

Das RAWKAR von Krämer Special Vehicles auf der Eurosatory.
Das RAWKAR von Krämer Special Vehicles auf der Eurosatory.
Foto: CPM / Navid Linnemann

Krämer Special Vehicles aus Rheine präsentiert auf der Eurosatory den RAWKAR, eine vollständig amphibische Mobilitätsplattform, die speziell für den Einsatz in den schwierigsten Geländearten entwickelt wurde.

Die Kombination aus Geländegängigkeit, Schwimmfähigkeit und modularem Aufbau soll das Fahrzeug zu einem flexiblen Werkzeug für militärische und zivile Einsatzkräfte gleichermaßen machen.

Klappbarer Propeller für den Antrieb im Wasser.
Klappbarer Propeller für den Antrieb im Wasser.
Foto: CPM / Navid Linnemann

Produziert wird der RAWKAR in Burghausen, wobei das Unternehmen nach eigenen Angaben 95 Prozent seiner Materialien aus Deutschland und der EU bezieht.

RAWKAR fährt und schwimmt

Das Fahrzeug soll eine stabile Transportplattform auch für verletzte Personen bieten und den Zugang zu Gebieten ermöglichen, die mit konventionellen Fahrzeugen nicht erreichbar wären. Damit eignet sich der RAWKAR sowohl für rein militärische Aufgaben als auch für humanitäre und friedenserhaltende Einsätze.

Das RAWKAR von Krämer Special Vehicles auf der Eurosatory.
Das RAWKAR von Krämer Special Vehicles auf der Eurosatory.
Foto: CPM / Navid Linnemann

Mehrfach einsetzbar ist das Fahrzeug nicht nur in Bezug auf die Bewegung auf Land und im Wasser: Der RAWKAR verfügt über einen integrierten 500-Liter-Tank, der leer für den nötigen Auftrieb sorgt, mit Wasser gefüllt als Löschfahrzeug dienen kann. Auch sind verschiedenste Aufbauten und die Funktion als Drohnenträger denkbar.

Technische Details im Überblick:

  • Antrieb: 4-Zylinder HATZ Common-Rail-Dieselmotor mit 74 PS, hydrostatischer Allradantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 40 km/h
  • Leergewicht: 3.200 kg, zulässige Gesamtmasse bis 5.500 kg
  • Anhängelast: 750 kg ungebremst, 3.500 kg gebremst
  • Abmessungen LxBxH: 4.6 m, 2–2,3 m, 2,7 m (ohne Käfigaufbau)
  • Eigenschaften: containerisierbar, schwimmfähig, Einzelradaufhängung

Text: Redaktion

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