James Fisher Defence (JFD), ein weltweiter Anbieter spezialisierter Lösungen für den maritimen und verteidigungstechnischen Sektor, hat die Übung RESCUEX East 2026 erfolgreich abgeschlossen und dabei den gesamten Zyklus einer Rettungsmission demonstriert. Die Übung umfasste die Alarmierung, den Straßentransport, zeitkritische Verladeoperationen, die Demobilisierung sowie die sichere Rückführung des NATO-U-Boot-Rettungssystems (NSRS); dabei wurden die Funktionsfähigkeit des Systems und seine Agilität im Falle eines realen Rettungsszenarios validiert.
Die Übung RESCUEX East, die im Rahmen des laufenden dritten „In-Service Support“-Vertrags von JFD im Auftrag der Submarine Delivery Group (SDG) – einem Teil der „Defence Nuclear Enterprise“ – für das Vereinigte Königreich, Frankreich und Norwegen durchgeführt wurde, dient dem Nachweis der vollständigen Missionserfüllung und der Einsatzbereitschaft für den Ernstfall eines havarierten U-Bootes.
Dies markiert die fünfte operative Übung, die das Unternehmen in diesem Jahr zur Unterstützung seiner weltweiten Verträge für die U-Boot-Rettung durchgeführt hat. RESCUEX East belegt nach eigenen Aussagen die Fähigkeit des Unternehmens, die komplexen Herausforderungen eines U-Boot-Zwischenfalls mit Souveränität und Präzision zu bewältigen.
Richard Devlin, Geschäftsführer von James Fisher Defence, erklärte: „RESCUEX East stellt die bewährte Fähigkeit des NSRS unter Beweis, rasch zu mobilisieren und eine koordinierte, internationale Reaktion auf U-Boot-Notfälle zu gewährleisten – Situationen, in denen der Erfolg nicht allein daran gemessen wird, die ersten Überlebenden zu erreichen, sondern an der Fähigkeit, das gesamte Personal sicher zu bergen.
Gestützt auf unser kollektives Wissen und die umfassenden Erfahrungen, die wir durch die Unterstützung von U-Boot-Rettungsprogrammen für zahlreiche internationale Marinen gesammelt haben, stärken diese Erprobungen das Vertrauen in eine Fähigkeit, die für den Schutz von Menschenleben unter Wasser von entscheidender Bedeutung ist.“ Während der Übung RESCUEX East führte JFD – in enger Zusammenarbeit mit SDG sowie Personal der französischen, norwegischen und britischen Marine – sämtliche Phasen der Operation innerhalb der festgelegten Zeitvorgaben durch. Dazu gehörte auch das zeitoptimierte Verladen von Ausrüstung und Personal auf ein norwegisches Schiff in Rosyth (Schottland), womit das Unternehmen seine Fähigkeit zu schnellen Verlegungen eindrucksvoll unter Beweis stellte. Es folgte die Überfahrt nach Norwegen zur Teilnahme an praktischen Tauch- und Rettungsübungen – einschließlich eines Zertifizierungstauchgangs in eine Tiefe von über 600 Metern –, bevor nach der Rückkehr ins Vereinigte Königreich die sichere Bergung und Demobilisierung der Einsatzkräfte erfolgte.
Die Übung bot zudem die Gelegenheit, das kürzlich modernisierte, glasfasergestützte Video- und Sprachkommunikationssystem umfassend zu erproben. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens, seine Leistungsfähigkeit durch technologische Upgrades zu steigern, die gleichzeitig die Sicherheit erhöhen.
RESCUEX East Übung unverzichtbar
Im Rahmen der Übung wurden mehrere erfolgreiche Andockmanöver und Lukenoperationen an am Meeresboden platzierten Zielen durchgeführt, die ein manövrierunfähiges U-Boot (DISSUB) simulierten. Zu den Aktivitäten zählte ferner die Durchführung einer vollständigen Rettungssequenz: U-Boot-Besatzungsmitglieder stiegen in das U-Boot-Rettungsfahrzeug um, wurden an die Oberfläche zum Mutterschiff gebracht und dort unter Beibehaltung des Drucks in das „Transfer Under Pressure“-System (TUP) des NSRS überführt. Damit wurde die gesamte Rettungskette unter realistischen Umgebungs- und Einsatzbedingungen erfolgreich validiert.
James Richards, Leiter des Bereichs U-Boot-Rettung bei JFD, erklärte: „Als Umsetzungspartner für das NSRS sind Übungen wie RESCUEX East von unschätzbarem Wert – nicht nur, um die Einsatzbereitschaft und Funktionsfähigkeit der Ausrüstung unter realen Bedingungen zu überprüfen, sondern auch, um die Kompetenz unserer Einsatzkräfte zu erhalten und weiter auszubauen.“
„Diese Übungen helfen uns letztlich dabei, uns auf ein tatsächliches Rettungsszenario vorzubereiten, indem sie uns die Gelegenheit geben, den gesamten Rettungsprozess gemeinsam mit Tauchern und medizinischem Personal aller Partnernationen durchzuführen. Solche Szenarien sind von grundlegender Bedeutung für den anhaltenden Erfolg des NSRS. Die operativen Erkenntnisse und Erfahrungen, die das Team während dieser intensiven und komplexen Einsätze gewinnt, sind nicht zu unterschätzen; zudem stärkt diese Übung einmal mehr die bewährte Kompetenz von JFD bei der Unterstützung weltweiter U-Boot-Rettungseinsätze.“
Praxisnahe U-Boot-Rettungsübungen wie RESCUEX East sind unverzichtbar, um die Kompetenz der Einsatzkräfte zu schulen und die Ausrüstung unter realen Bedingungen zu validieren. Diese jüngste Übung bestätigt erneut die beständige Erfolgsbilanz von JFD bei der Sicherstellung der operativen Einsatzbereitschaft durch praktische Einsätze – eine Aufgabe, die das Unternehmen auch weiterhin in enger Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wahrnimmt, während sich die maritimen Einsatzanforderungen stetig weiterentwickeln.
Text: Redaktion / af
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