STARK: Drohnenschwarm bei Bundeswehrübung

Die Bundeswehr hat ihre Erprobungen von KI-gesteuerten Drohnenschwärmen erfolgreich weitergeführt. Das Unternehmen STARK beteiligte sich mit der Loitering-Munition Virtus sowie der Führungssoftware Minerva an den Tests. In Kombination mit der Aufklärungsdrohne Vector des Herstellers Quantum Systems leistete STARK einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Verlauf der Übung.

Drohnenschwarm von STARK auf einer Übung der Bundeswehr.
Drohnenschwarm von STARK auf einer Übung der Bundeswehr.
Foto: STARK

„Vernetzte, KI-gestützte Waffensysteme sind heute schon kriegsentscheidend“, stellte Josef Kranawetvogl, Senior Vice President bei STARK, in Bezug auf die Bundeswehrübung fest Nach den Beobachtungen und Erfahrungen in der Ukraine und anderen Kriegen gehe es nun darum, eine „Fähigkeitslücke“ bei der Bundeswehr zu schließen. Kranawetvogl erkannte diese insbesondere bei der Verzahnung von Aufklärung und Wirkung.

Im Fokus der jüngst durchgeführten Erprobung stand dementsprechend die Integration von Aufklärungsdrohnen, Führungssoftware und Loitering Munition in einen Aufklärungs- und Wirkverbund (AWV). So solle die Zeitspanne zwischen Aufklärung und Wirkung signifikant verkürzt werden. Ziel von STARK sei es, bis 2027 eine skalierbare, einsatzbereite Fähigkeit für die Bundeswehr bereitzustellen. 

Drohnenschwarm für die Bundeswehr

STARK bringt dabei seine Expertise in der Entwicklung und Produktion skalierbarer, software-definierter Waffensysteme ein. Mit Virtus verfolgt das Unternehmen einen modularen Ansatz, der eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsatzszenarien sowie eine nahtlose Integration in bestehende Führungsstrukturen der Streitkräfte ermöglicht.

Die Bundeswehrübung unterstreicht die Bedeutung industrieller Partnerschaften und eine enge Zusammenarbeit mit den Streitkräften. STARK versteht sich dabei als zentraler Partner für die schnelle Skalierung und Einsatzbereitschaft unbemannter Systeme.

Text: Redaktion / Jacqueline Leonard

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