Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Großauftrag über Loitering-Munition-Systeme des Typs FV-014 erhalten. Ein entsprechender Vertrag wurde heute in Koblenz unterzeichnet. Die Auslieferung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen, die Qualifizierung ab dem zweiten Quartal 2026.
Der Rahmenvertrag hat einen Wert im Milliardenbereich; der erste Abruf beläuft sich auf rund 300 Mio. Euro brutto. Der Auftrag wird im April 2026 verbucht. Optional umfasst der Rahmenvertrag eine fünfstellige Anzahl der autonomen Recce- und Strike-Drohnen FV-014.
„Innerhalb kürzester Zeit wurde bei Rheinmetall eine autonome Drohne entwickelt, die Aufklärung und Wirkung vereint. Mit der FV-014 wird die Bundeswehr ein weiteres Waffensystem erhalten, mit dem sie eigene Kräfte schützen und kritische Ziele schnell, kontrolliert und wirksam bekämpfen kann. Wir sind dankbar für das in uns gesetzte Vertrauen und werden das System schon sehr bald im industriellen Maßstab in hohen Stückzahlen produzieren“, so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG.
FV-014: Produktion in der EU
Das Loitering-Munition-System FV-014 hat eine Reichweite von bis zu 100 km und verfügt über einen Gefechtskopf inklusive Zündvorrichtung von rund 4 kg. Zudem kann die Drohne bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und Ziele beobachten, bis sie zur Wirkung kommt. Das System, das Intelligenz und Schlagkraft kombiniert, wird vollständig in der EU produziert.
Quelle: Rheinmetall
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