Das israelische Verteidigungsministerium (IMOD) und das Verteidigungsministerium der Republik Zypern haben am 26. Oktober 2026 ein Abkommen über die Beschaffung eines neuen Hochseepatrouillenboots (Offshore Patrol Vessel, OPV) unterzeichnet.

Die Zeremonie fand in Zypern statt. Das Vorhaben wurde von der Direktion für internationale Verteidigungszusammenarbeit (SIBAT) des israelischen Verteidigungsministeriums sowie der Direktion für Rüstung und die Entwicklung von Verteidigungsfähigkeiten des zyprischen Verteidigungsministeriums geleitet.
Im Rahmen des Abkommens, das vom Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor a. D. Amir Baram, und seinem zyprischen Amtskollegen Stelios Kountouris – dem amtierenden Ständigen Sekretär des zyprischen Verteidigungsministeriums – unterzeichnet wurde, liefert Israel ein neues Patrouillenboot an Zypern.
Das Schiff wird von „Israel Shipyards“ gebaut und mit verschiedenen Marinesystemen des Unternehmens „Rafael“ ausgestattet. Parallel dazu werden die Systeme an Bord des bereits vorhandenen, ebenfalls von „Israel Shipyards“ gefertigten Patrouillenboots der zyprischen Marine aufgerüstet.
Die Unterzeichnung erfolgte im Beisein des Leiters der SIBAT, Brigadegeneral a. D. Yair Kulas. An der Zeremonie nahmen zudem die israelische Botschafterin in Zypern, Shuli Davidovich, der CEO von „Israel Shipyards“, Eitan Zucker, der Leiter der Abteilung für Seekriegssysteme bei „Rafael“, Ran Tavor, sowie weitere hochrangige Vertreter teil.
Dieses Abkommen stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung der operativen Fähigkeiten des zyprischen Marinekommandos dar und verbessert dessen Möglichkeiten, auf sicherheitspolitische Herausforderungen im maritimen Raum zu reagieren.
Das neue Hochseepatrouillenboot wird – gemeinsam mit dem aufgerüsteten Patrouillenboot „IOANNIDES“ – bei der Durchführung erweiterter Patrouillen-, Überwachungs- sowie Such- und Rettungseinsätze unterstützen. Durch den Ausbau ihrer Fähigkeiten und die Vertiefung ihrer Partnerschaft unterstreichen beide Länder ihr Engagement für die regionale Stabilität.
Text: Redaktion / af
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