Im Rahmen des 2024 unterzeichneten Vertrags im Wert von 560 Millionen Euro gab das israelische Verteidigungsministerium (IMOD) über seine Direktion für Rüstungsexport (SIBAT) gemeinsam mit Israel Aerospace Industries (IAI) kürzlich die Auslieferung des Luftverteidigungssystems BARAK MX an die slowakische Luftwaffe bekannt.
Die frühzeitig abgeschlossene Lieferung umfasst Schulungen und die Einsatzbereitschaft. Sie stellt eine erhebliche Verbesserung der Fähigkeit der Slowakei dar, ihren Luftraum gegen das gesamte Spektrum moderner Luftbedrohungen zu verteidigen – von Drohnen und Kampfflugzeugen bis hin zu Marschflugkörpern und ballistischen Raketen –, und stärkt gleichzeitig die kollektive Sicherheitsarchitektur der NATO. Sie spiegelt die weltweit steigende Nachfrage nach fortschrittlichen, zuverlässigen und schnell einsetzbaren Lösungen wider und beinhaltet eine bedeutende Zusammenarbeit mit der slowakischen Industrie, die die lokale Produktion, den Technologietransfer und das Wirtschaftswachstum vorantreibt.
Das BARAK MX ist ein mehrschichtiges Luftverteidigungssystem, das für den Einsatz an Land, auf See und mobil konzipiert ist. Seine drei fortschrittlichen Abfangraketen mit Reichweiten von 35 km, 70 km und 150 km verfügen über hochentwickelte Sprengköpfe, die eine präzise, gleichzeitige Abwehr mehrerer Bedrohungen in komplexen Einsatzumgebungen ermöglichen. Das Herzstück des Systems bildet eine fortschrittliche Integration von Multi-Mission-Radarsystemen (MMRs), die Erkennungs-, Klassifizierungs- und Verfolgungsfähigkeiten bieten.
IMOD-Generaldirektor, Generalmajor (a. D.) Amir Baram: „Die Lieferung des BARAK MX an die Slowakei ist ein Beweis für die Tiefe der strategischen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern. Israelische Rüstungsexporte sind ein zentrales Instrument für den Aufbau der Streitkräfte der IDF, prägen unsere Außenpolitik und stärken unsere Wirtschaft und Industrie. Die Integration dieser Fähigkeiten in Europa, in voller Übereinstimmung mit den NATO-Standards, unterstreicht die operative Überlegenheit der israelischen Rüstungsindustrie und wird uns dabei unterstützen, weitere Vereinbarungen voranzutreiben.“
BARAK MX: Einsatzbereitschaft wird in kommenden Wochen erwartet
Der slowakische Vizepremierminister und Verteidigungsminister Robert Kaliňák: „Die erste Batterie des BARAK MX-Systems wurde bereits an einem geheimen Standort stationiert. Das System wird derzeit in Betrieb genommen, wobei die volle Einsatzbereitschaft in den kommenden Wochen erwartet wird. Dieser Prozess umfasst auch die laufende Ausbildung slowakischer Soldaten und die Ankunft ausländischer Experten. Weitere Komponenten dieses Systems treffen ein und werden im Laufe des Jahres weiterhin eintreffen.“
Boaz Levy, CEO und Präsident von IAI: „Als sich das slowakische Verteidigungsministerium für das integrierte Luftverteidigungssystem BARAK MX entschied, war dies ein Ausdruck des Vertrauens in die technologische Überlegenheit des Systems. Seit der Unterzeichnung des Vertrags hat die enge Zusammenarbeit mit unseren slowakischen Partnern eine schnelle Anpassung an die operativen Anforderungen ermöglicht, was zu einer termingerechten Lieferung und dem planmäßigen Abschluss der Schulungen geführt hat. Nach Abschluss einer langen Reihe theoretischer und praktischer Schulungen für die Soldaten der slowakischen Streitkräfte, die das System bedienen werden, bin ich zuversichtlich, dass die slowakische Armee das BARAK MX bald einsetzen wird, um den Luftraum des Landes vor einer Vielzahl von Bedrohungen zu schützen.“
Direktor von SIBAT, Brigadegeneral (a. D.) Yair Kulas: „Diese Lieferung unterstreicht die Stärke der israelischen Verteidigungsexportkapazitäten und unser Engagement für die Unterstützung verbündeter Nationen. Die Zusammenarbeit mit der Slowakei zeigt, wie fortschrittliche israelische Technologien in Verbindung mit enger Partnerschaft und industrieller Zusammenarbeit operative Exzellenz in verkürzten Zeiträumen liefern und gleichzeitig zur regionalen und bündnisweiten Sicherheit beitragen können. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Zusammenarbeit weiterentwickeln wird.“
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