Elisra behauptet Dominanz im elektromagnetischen Spektrum

Das israelische Unternehmen Elisra, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Elbit Systems, ist in der Lage, seine Systeme zur elektronischen Kampfführung (EloKa) auch in einem stark überlasteten elektromagnetischen Spektrum erfolgreich zu betreiben. Möglich wird dies durch eine Kombination aus fortschrittlicher digitaler Empfängerarchitektur, paralleler Mehrkanalverarbeitung sowie intelligenten Algorithmen zur Spektrumsverwaltung, die speziell für dichte EloKa-Umgebungen entwickelt wurden.

Die EloKa-Systeme von Elisra.
Die EloKa-Systeme von Elisra.
Foto: Elisra

Unternehmensquellen zufolge arbeiten die EloKa-Systeme von Elisra weiterhin erfolgreich in einem überfüllten Frequenzspektrum, dank breitbandiger Mehrkanalempfänger sowie paralleler digitaler Empfänger mit direkter HF-Abtastung im Bereich von 0,5 bis 18 GHz.

Die EloKa-Systeme des Unternehmens erkennen und verarbeiten gleichzeitig zahlreiche Signale, ohne Bedrohungen in komplexen Umgebungen zu übersehen. Dabei unterscheiden sie schwache feindliche Signale auch inmitten starker Störsender und eigener freundlicher Emissionen. Die schnelle Spektrumsabtastung und Echtzeitdarstellung der Aktivitäten im Einsatzraum ermöglichen zudem die Verarbeitung von Frequenzsprungverfahren und Burst-Übertragungen.

Die aktiven EloKa-Systeme des Unternehmens erzeugen ausgefeilte Scheinsignale und führen selektive Störmaßnahmen durch, ohne dabei Eigenstörungen zu verursachen. Darüber hinaus nutzen die Systeme maschinelles Lernen zur Entscheidungsunterstützung sowie ein Decision Support System (DSS) zur Priorisierung von Bedrohungen.

EloKa-Systeme von Elisra verfügen über „Look-Through“-Methoden

Den Quellen zufolge identifizieren die EloKa-Systeme des Unternehmens automatisch hochpriorisierte Signale und neutralisieren Bedrohungen, ohne die Bediener zu überlasten. Quellen innerhalb des Unternehmens ergänzen, dass die offene Architektur und aktualisierbare Bibliotheken eine schnelle Anpassung der Senderdatenbanken an neue Bedrohungen ermöglichen und so die Wirksamkeit der Systeme aufrechterhalten.

Weiterhin verfügen die EloKa-Systeme des Unternehmens laut den Quellen über eine agile Störsteuerung unter Einsatz sogenannter „Look-Through“-Methoden. Diese seien besonders wirksam gegen schnelle Frequenzsprungverfahren und digitale Signale, während gleichzeitig Eigenstörungen vermieden werden.

Die Quellen erklärten außerdem, dass Israels umfassende Kontrolle über das elektromagnetische Spektrum — einschließlich der Fähigkeit, innerhalb weniger Stunden Wege durch dichte feindliche Luftverteidigungssysteme freizumachen — stark auf diesen Elisra-Systemen beruhe. Der Ansatz des Unternehmens kombiniere Sensorik, Signalverarbeitung, Gegenmaßnahmenlogik und Plattformintegration zu kampferprobten Systemen, die auch über mehrere Modernisierungszyklen hinweg wirksam bleiben.

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