Der neunte Marsch zum Gedenken endete gestern am Ehrenmal der Bundeswehr im Berliner Bendlerblock. 155 Reservistinnen und Reservisten sowie aktive Soldatinnen und Soldaten marschierten in den vorherigen vier Tagen durch Brandenburg und Berlin, um all jenen zu gedenken, die seit Bestehen der Bundeswehr im Dienst ihr Leben verloren haben. Dabei legten Sie 120 Kilometer für die 120 Gefallenen der Bundeswehr und weitere 3.447 Meter zurück, die symbolisch für die im Dienst verstorbenen Kameradinnen und Kameraden stehen.

Besonderheit des Marsches: Die Teilnehmenden tragen die Namensbänder der Verstorbenen auf ihrer Brust. „Wir setzen ein öffentliches Zeichen für sie und ihre Hinterbliebenen. In diesen Momenten wird deutlich, wie viel Kameradschaft tragen kann. Sie nimmt die Trauer nicht, aber sie kann helfen, mit ihr umzugehen. Das macht sie so wertvoll“, sagte Verbandspräsident Bastian Ernst MdB bei der abschließenden Kranzniederlegung.
Die letzte Etappe führte gestern unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von der General-Steinhoff-Kaserne in Kladow bis zum Ehrenmal der Bundeswehr. Unterwegs, am Reichstag, traf die Marschgruppe mit Angehörigen und Hinterbliebenen zusammen. Gemeinsam legten sie die letzte Etappe zum Ehrenmal der Bundeswehr zurück.

Dort wurden sie durch Staatssekretär Dr. Jan Stöß empfangen: „Erinnerung schafft einen Ort der Verbundenheit, der Anteilnahme und des Weiterlebens. Hier am Ehrenmal der Bundeswehr endet der Marsch zum Gedenken. Mit unserer Kranzniederlegung verneigen wir uns in Dankbarkeit und Respekt vor den Toten. Wir werden sie niemals vergessen.“
Quelle: Reservistenverband
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