Enforce Tac: Hexonia erweitert Sortiment um CBRN-Schutzsystem

NFM und Tochterfirma Hexonia präsentieren auf der Enforce Tac erstmals die neue Produktlinie EIR. Diese bietet durch modernste Materialien und Systemtechnologie einen fortschrittlichen Schutz vor CBRN-Bedrohungen, so der Anbieter. Es wurde für Streitkräfte, Strafverfolgungsbehörden und Ersthelfer entwickelt und gewährleistet Einsatzsicherheit in jeder kontaminierten Umgebung.

Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia2
Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia.
Foto: CPM / af

Das Know-how in der Entwicklung und Produktion des CBRN-Schutzes (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren) stammt von Hexonias Schwesterunternehmen Paul Boyé Technologies, das seit 2025 ebenfalls zur NFM-Gruppe gehört.

Paul Boyé wurde 1904 gegründet und liefert Schutz- und Einsatzsysteme für Streitkräfte, Strafverfolgungsbehörden, Ersthelfer und den Gesundheitssektor. Das Unternehmen ist ein anerkannter Experte für CBRN-Schutz und ein zuverlässiger Lieferant von taktischer Ausrüstung, technischen Uniformen und Schutzkleidung, die in anspruchsvollen Einsatzumgebungen verwendet werden.

Mit Forschungs- und Entwicklungs- sowie Produktionsstätten in Norwegen, Frankreich, Deutschland, Polen, Bulgarien, den USA und Madagaskar verfügt die NFM-Gruppe über eine der umfassendsten industriellen Basen im europäischen Verteidigungssektor und gewährleistet so die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und die Geschäftskontinuität in Krisenzeiten.

Das EIR-System von NFM

EIR kombiniert fortschrittliche Materialwissenschaft mit anwenderorientierter Technik, um Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren zu bieten. Jedes System wurde entwickelt, um Sicherheit, Mobilität und Ausdauer zu maximieren und so die Einsatzsicherheit in kontaminierten Umgebungen zu gewährleisten. So NFM bei der Vorstellung.

Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia. (Alle Fotos- AF)
Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia.
Foto: CPM / af

Es handelt sich um ein mehrschichtiges Schutzsystem und kombiniert Barriere- und Filtertechnologien in einer mehrschichtigen Architektur, die vollständigen Schutz vor CBRN-Gefahren bietet. Und EIR verwendet fortschrittliche technische Gewebe, die für Langlebigkeit, Atmungsaktivität und Komfort unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen entwickelt wurden. Als filternde Schutzsysteme werden luftdurchlässige Kohlenstoffgewebe verwendet, die giftige Dämpfe neutralisieren und gleichzeitig den Luftstrom für lang andauernde Einsätze aufrechterhalten.

Das luftdichte CBRN-Systeme bieten einen vollständig versiegelten Schutz vor Flüssigkeiten, Gasen und Partikeln für kurzzeitige, risikoreiche Einsätze.

Das Herzstück der EIR-Technologie ist ein mehrschichtiges Schutzsystem, das CBRN-Stoffe blockiert, absorbiert und neutralisiert. Jede Schicht erfüllt einen bestimmten Zweck – von der Adsorption und Dampffilterung bis hin zur Feuchtigkeitsregulierung und mechanischen Strapazierfähigkeit – und schafft so einen vollständigen Schutz, der auch unter Druck Komfort und Bewegungsfreiheit gewährleistet.

Aufbau des Mehrschichtsystems. (Grafik- NFM)
Aufbau des Mehrschichtsystems.
Grafik: NFM

Insgesamt kombiniert das System undurchlässige und filternde Barrieren für umfassenden Schutz. Es neutralisiert giftige Dämpfe durch Aktivkohleadsorption, und ist für Atmungsaktivität, Wärmeregulierung und Ausdauer optimiert. Durch Dekontaminationsverfahren erhält es seine Schutzintegrität.

Zum Gesamtsystem gehören neben dem ABC-/CBRN-Schutzanzug auch Socken, Schuhe mit Innen- und Außenschuhe, Handschuhe sowie verschiedene Taschen zum Transport und der Verpackung nach Kontamination bzw. nach der Entgiftung.

Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia3
Das CBRN-Schutzsystem am Stand von NFM:Hexonia
Foto: CPM / af

Die EIR-Systeme bestehen aus fortschrittlichen technischen Geweben, die in jahrzehntelanger europäischer Forschung und Entwicklung entwickelt wurden, So NFM. Von beschichteten Polymerkomplexen bis hin zu luftdurchlässigen Kohlenstoffschichten ist jedes Material auf Flexibilität, Widerstandsfähigkeit und Komfort optimiert – und gewährleistet so zuverlässigen Schutz, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken oder unnötiges Gewicht hinzuzufügen.

Die leichten Materialien sorgen für ein Gleichgewicht zwischen Haltbarkeit und ergonomischer Flexibilität. Dabei verbessern die 3TOX- und Kohlenstoffgewebetechnologien die CBRN-Beständigkeit. Flammhemmende und antistatische Eigenschaften sorgen für eine zusätzliche Sicherheit.

Die Filteranzüge der EIR-Reihe verwenden Aktivkohlegewebe, um giftige Dämpfe und Gase zu adsorbieren und gleichzeitig die Luftzirkulation zu ermöglichen. Sie bieten einen hohen CBRN-Schutz mit außergewöhnlichem Komfort und thermischer Balance – ideal für Einsätze, die eine längere Tragedauer und volle Bewegungsfreiheit erfordern.

Wie auf dem TED-Portal (Tenders Electronic Daily) vor kurzem nachzulesen war, wird das CBRN-Schutzsystem demnächst bei der Bundeswehr in Nutzung gehen.

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