Straße von Hormus: Minenjagdboot FULDA und Tender MOSEL verlegen in das Mittelmeer

Die Bundesregierung hat entschieden, die Einheiten in den kommenden Tagen in das östliche Mittelmeer zu verlegen. Ein Vorhalten der Kräfte in der Region vor dem Hintergrund der volatilen politischen Lage, der unwahrscheinlichen kurzfristigen Herstellung des sog. ‚permissive environment‘ und folglich eines nicht absehbaren zeitnahen Einsatzbeginns stellt eine vermeidbare Belastung der technischen Systeme dar.

Minenjagdboot Fulda M 1058 der Frankenthal-Klasse der Deutschen Marine läuft mit Besatzung an Deck aus einem Hafen aus
Das Minenjagdboot FULDA verlegt ins Mittelmeer.
Foto: Bundeswehr / Alexander Ullmann

Die Bundesregierung hält ihre Kräfte in einer Verlegebereitschaft und wird sie wieder in das Operationsgebiet verlegen, sobald belastbare Indikatoren für einen zeitnahen Missionsbeginn vorliegen. Bis dahin wird im östlichen Mittelmeer und damit nahe des Einsatzraumes die Einsatzbereitschaft der Kräfte erhalten und den Ausbildungsstand durch Nutzung von Trainingsmöglichkeiten mit den internationalen Partnern weiter erhöhen.

Das Vorgehen der Bundesregierung ist mit ihren Partnern abgestimmt und man ist weiterhin entschlossen seinen Beitrag mit den angezeigten Fähigkeiten zu leisten, sobald die Voraussetzungen für den Einsatz gegeben sind und der Deutsche Bundestag seine Zustimmung erteilt hat.

 

Quelle: Bundesministerium der Verteidigung

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