Axon Vision demonstriert Multi-Sensor-Drohnenabwehr

Das israelische Unternehmen Axon Vision hat sein System EDGE ClearSky erfolgreich mit einem Radar von RETIA sowie dem Führungs- und Kontrollsystem (Command and Control, C2) von TSG in der Tschechischen Republik integriert. Damit wurde die Fähigkeit eines Multi-Sensor-Systems zur Erkennung und Verfolgung von Drohnenbedrohungen demonstriert.

Axon Vision hat sein System EDGE ClearSky erfolgreich mit einem Radar von RETIA sowie dem Führungs- und Kontrollsystem (Command and Control, C2) von TSG in der Tschechischen Republik integriert.
Axon Vision hat sein System EDGE ClearSky erfolgreich mit einem Radar von RETIA sowie dem Führungs- und Kontrollsystem (Command and Control, C2) von TSG in der Tschechischen Republik integriert.
Foto: Axon Vision

EDGE ClearSky ist Teil der KI-gestützten Computer-Vision-Produktfamilie EDGE AI von Axon Vision und wurde entwickelt, um die schnelle Erkennung und Identifizierung von Luftbedrohungen durch Wärmebildsensorik und KI-gestützte Echtzeitverarbeitung zu unterstützen. In der Tschechischen Republik wurden diese Fähigkeiten mit der radarbasierten Zielerfassung von RETIA und dem TSG-Führungssystem kombiniert, um dem Bediener ein einheitliches, auf mehreren Sensoren basierendes Lagebild bereitzustellen.

Nach Angaben des Unternehmens zeigte die Erprobung unter Freifeldbedingungen, die realistische Einsatzszenarien simulierten, dass die integrierten Systeme synchron arbeiten, Informationen in Echtzeit austauschen und Drohnenziele auf dem C2-Display darstellen können. Das Gesamtsystem wurde anhand repräsentativer Drohnenszenarien getestet, darunter Zielerkennung, Zielverfolgung und dynamische Flugbewegungen. Dabei zeigte es eine stabile Leistung und unterstrich den operativen Nutzen der Kombination von Radar- und elektrooptischer Sensorik für Counter-UAS-Einsätze.

Axon Vision: Wichtiger Meilenstein für das Unternehmen

Die erfolgreiche Demonstration stellt einen wichtigen Meilenstein für Axon Vision dar, da sie die Fähigkeit des Unternehmens belegt, seine KI-gestützten visuellen Aufklärungslösungen mit Sensoren und Führungs- und Kontrollsystemen anderer Hersteller zu integrieren. Zugleich verdeutlicht sie den wachsenden Bedarf an offenen, interoperablen Architekturen, die Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und den Einsatzkräften bei der Abwehr von Drohnenbedrohungen in komplexen Einsatzumgebungen ein klareres und besser nutzbares Lagebild liefern.

„Drohnenbedrohungen stellen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte weltweit vor neue operative Herausforderungen. Gefordert sind eine schnellere Zielerkennung, ein verbessertes Lagebewusstsein sowie die Fähigkeit, verschiedene Sensoren in einem gemeinsamen Lagebild zu vereinen“, erklärte Neri Zin, CEO von Axon Vision. „Die erfolgreiche Integration in der Tschechischen Republik zeigt die Flexibilität unseres EDGE-ClearSky-Systems und seine Fähigkeit, nahtlos mit Radar- sowie Führungs- und Kontrollsystemen zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit RETIA und TSG konnten wir demonstrieren, wie die Fusion mehrerer Sensoren die Fähigkeiten zur Drohnenabwehr deutlich verbessern kann.“

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