Lockheed Martin hat erstmals bewegte Bilder seines containerbasierten Raketenwerfers GRIZZLY veröffentlicht. Das Video (siehe unten) zeigt den Start einer Hellfire-Rakete aus einem 10-Fuß-Tricon-Container. Die Bilder dokumentieren die bereits im März verkündete technische Machbarkeit eines Konzepts, welches auch andere Hersteller verfolgen.

Built fast. Built flexible. Built for the mission.
— Lockheed Martin (@LockheedMartin) August 12, 2026
GRIZZLY™ is an affordable, reloadable and production-ready containerized launcher designed to bring mobility and adaptability to the fight.
The future of defense is here — and it’s containerized. 📦🚀 pic.twitter.com/HZiboJY3jE

Wie Rheinmetall heute verkündete, habe man den Launcher ebenfalls erfolgreich testen können (Defence Network berichtete). Bis zu 18 Einheiten sollen in einem 20-Fuß-Container Platz finden und schwarmfähig, digital vernetzt über die „Battlesuite“-Architektur, von Land-, Schiffs- oder Bahnplattformen aus eingesetzt werden können. Das Konzept ähnelt GRIZZLY technisch wie strategisch stark und wirft dieselben rechtlichen Fragen zur zivilen Tarnung auf.
In den USA will Lockheed Martin die Testdaten nun gemeinsam mit der US-Regierung auswerten, um den Launcher weiterzuentwickeln. Ob und wie GRIZZLY anschließend beschafft wird, ist bislang offen.
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