Rettungsdrohne Grille: Bundeswehr beauftragt AVILUS mit Testmustern

Die Bundeswehr hat AVILUS mit dem Innovationsprojekt der Rettungsdrohne „Grille“ beauftragt. Der Anfang April 2026 mit der Bundeswehr geschlossene Vertrag ist ein wichtiger Schritt beim Ausbau unbemannter luftgestützter Fähigkeiten, die in Zukunft für medizinische Evakuierungsmissionen und logistische Einsätze von zentraler Bedeutung sein werden.

Ein Soldat sichert mit einem Sturmgewehr des Typs Heckler & Koch G36 ein Gelände. Im Hintergrund befindet sich die unbemannte Transportdrohne „Grille“ auf einer Freifläche.
Ein Soldat sichert mit einem Sturmgewehr des Typs Heckler & Koch G36 ein Gelände. Im Hintergrund befindet sich die unbemannte Transportdrohne „Grille“ auf einer Freifläche.
Foto: Avilus

Das Innovationsprojekt mit dem Titel „Unbemannter qualifizierter Patiententransport Luft“ umfasst die Bereitstellung von zwei fliegenden unbemannten Systemen, sowie die Durchführung von Flugversuchen und Bedienerschulungen. Ziel ist es, das System durch die praktische Erprobung mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr präzise an die spezifischen Bedarfsforderungen der Streitkräfte anzupassen.

Ausbildung an der Grille

Beginn des Programms ist eine Ausbildungsphase für Soldatinnen und Soldaten, gefolgt von intensivem Flugbetrieb. Diese Erprobung dient somit nicht nur der Entwicklung innovativer Technologien wie der Grille, sondern auch die gezielte Anpassung moderner, unbemannter Systeme an Gegebenheiten einer bruchfreien Rettungskette.

Sanitätsdrohne Grille von Avilus mit Bundeswehr-Hoheitszeichen und Rotem Kreuz im Flug
Die unbemannte, senkrechtstartende Sanitätsdrohne „Grille“ des Herstellers Avilus im Flug. Das für den Verwundetentransport konzipierte Luftfahrzeug trägt das Hoheitsabzeichen der Bundeswehr sowie das Schutzzeichen des Roten Kreuzes.
Foto: Avilus

Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, betont in Bezug zur Grille: „Innovative Lösungen sind wichtiger denn je, um auch in Zukunft eine resiliente und leistungsfähige Rettungskette sicherzustellen.“ Niclas Bähr, CEO von AVILUS, erklärte: „Wir sind stolz darauf, diesen Schritt gemeinsam mit der Bundeswehr zu gehen und einen Beitrag zur Zukunft und Resilienz der Rettungskette zu leisten.“

Quelle: PIZ Unterstützung

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