Offiziell nennt Frankreich keine Reichweite für die M51.3, nach Schätzungen aus offenen Quellen liegt sie aber über 9.500 Kilometern gegenüber den mehr als 9.000 Kilometern bei der Vorgängerversion. Auch Lenkung und Treffgenauigkeit sollen verbessert worden sein. Zudem soll die Rakete gegnerische Raketenabwehrsysteme besser überwinden können.
Zweitens: die Wirkung. Die M51.3 trägt den neuen Nukleargefechtskopf TNO-2, der die älteren TN-75-Sprengköpfe der ersten M51-Version und den ersten TNO der M51.2 ablöst. Die TNO-2 wurde im Simulationsprogramm der Atomenergiebehörde CEA entwickelt. Berichten zufolge liegt ihre Sprengkraft bei 100 bis 150 Kilotonnen, und die Sprengköpfe sollen zudem manövrierfähig. Eine M51.3 soll bis zu sechs davon tragen können.

Die M51.3 löst die älteren Versionen schrittweise auf den vier in Brest stationierten U-Booten der Triomphant-Klasse ab. Medienberichten zufolge sollen 2028 die letzten M51.1 und M51.2 ausgemustert werden. Mit der M51.4 hat die DGA bereits die nächste Ausbaustufe bei ArianeGroup in Auftrag gegeben.
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